Name der Stadt oder Gemeinde

Gemeinde Dußlingen->www.dusslingen.de

Einwohnerzahl
6000

Landkreis
Tübingen

Regierungsbezirk
Tübingen

Name und Adresse der Kontaktperson für den Kommunalen Flüchtlingsdialog:

Iris Manz, Hauptamtsleiterin, Rathausplatz 1,72144 Dußlingen

Telefon der Kontaktperson

07072-929920

E-Mail der Kontaktperson

imanz@dusslingen.de

Bitte beschreiben Sie kurz die Zielsetzung, das Format und die methodische Umsetzung des Flüchtlingsdialogs.

Durchführung am Samstag, 04. Februar 2017

Der Flüchtlingsdialog wurde als eintägiger dialogorientierter Ideenworkshop durchgeführt, bei dem sich alle Beteiligten besser kennenlernen und austauschen sollten. Das Ziel lag darin, die Integrationsarbeit im Ort gemeinsam zu verbessern. Als Format wurde neben dem gemeinsamen Austausch die Arbeit in Workshops (Kleingruppen) und der Austausch im Plenum gewählt.

Was war in Ihrer Kommune der konkrete Anlass für die Durchführung eines Flüchtlingsdialogs? Welche Ausgangssituation fanden Sie vor?

In Dußlingen gibt e bereits eine gute Struktur unter den ehrenamtlichen Helfern, die sich zu einem Unterstützerkreis formiert haben. Der Anlass für die Durchführung des Flüchtlingsdialoges war darin gegeben, vorhandene Strukturen zu nutzen und auszubauen, um die Etablierung von Doppelstrukturen zu vermeiden. Außerdem sollten weitere Akteure für die Erreichung der Ziels der verbesserten Integrationsarbeit gewonnen werden.

Wer hat diese Aufgaben übernommen? Für welche Aufgaben haben Sie Beratungs- und Moderationsleistungen in Anspruch genommen?

Die strukturelle Vorbereitung und Moderation wurde durch das Büro Taten.Drang übernommen. Neben der Moderation am Flüchtlingsdialog selbst, lag insbesondere die methodische und strukturelle Vorbereitung des Kommunalen Flüchtlingsdialogs im Aufgabenbereich von Herrn Dr. Thomas Pfohl und von Herrn Danijel Paric.

Welche Themen wurden im Flüchtlingsdialog diskutiert und bearbeitet?

    Folgende vier Themenberieche wurden diskutiert und bearbeitet:

    1. Die Integration von Flüchtlingen in Vereinen
    2. Unterstützung und Entlastung von Ehrenamtlichen
    3. gelingende Vernetzung von Haupt- und Ehrenamt
    4. Ausbildung und Spracherwerb für Flüchtlinge

      Bitte nennen Sie die Teilnehmergruppen und die Anzahl der Personen, die an dem Flüchtlingsdialog teilgenommen haben.

      Am Kommunalen Flüchtlingsdialog nahmen rund 25 Teilnehmer aus dem Unterstützungskreis Asyl, der Verwaltung, dem Gemeinderat, den Kirchen, der Bürgerstiftung und sonstige Interessierte teil.

      Wie zufrieden sind Sie mit dem Ablauf der Dialogveranstaltung(en)? (Format, Struktur, Moderation, Transparenz, fairer und respektvoller Umgang, Informationsmaterial etc.)

      Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen der Dialogveranstaltung(en)? (Diskussionsqualität, Erkenntnisse, Ergebnisse, anderer Mehrwert etc.)

       Mit dem Ablauf der Dialogveranstaltung sind wir insgesamt sehr zufrieden. Insbesondere die Zusammenarbeit mit einem externen Moderationsbüro hat sich als sehr gut herausgestellt. Auch die Teilnehmerzahl war sehr erfreulich, wobei der Teilnehmerkreis noch etwas gemischter hätte sein dürfen. Insgesamt war am Tag über eine positive Arbeitsatmosphäre, die geprägt war von einem respektvollen Umgang untereinander.

      Die Darstellung der Ergebnisse erfolgte sehr anschaulich. Die Umsetzung der Ergebnisse und das weitere Vorgehen soll in einer Nachbesprechung mit allen Beteiligten weiter definiert werden.

      Nennen Sie drei wichtige Ergebnisse bzw. konkrete Maßnahmen, die im Flüchtlingsdialog erarbeitet wurden.

      Wie schätzen Sie die Wirkung des Flüchtlingsdialogs ein: Werden die Ergebnisse des Flüchtlingsdialogs in Ihrer Kommune zu weiteren Handlungen bei Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft führen? Welche konkreten Schritte wurden dazu vereinbart?

      Folgende drei Ergebnisse wurden gemeinsam erarbeitet:

      1. In Dußlingen sind schon viele gute Strukturen vorhanden, die Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen soll jedoch noch besser koordiniert werden.
      2. Vorhandene Strukturen wie z. B. Vereinsangebote sollen für Flüchtlinge einfacher zugänglich gemacht werden.
      3. Die Arbeit von Ehrenamtlichen soll so strukturiert werden, dass niemand überfordert ist. Die Ehrenamtlichen sollen entlastet und unterstützt werden.

       Die Ergebnisse sollen im Gemeinderat vorgestellt werden.

      Wie hoch schätzen Sie die in Ihrer Kommune entstandenen Kosten für Organisation und Durchführung der Flüchtlingsdialoge ein? (Beratungs- und Moderationskosten, Sachmittel etc.)

      Stehen Aufwand und Ergebnis in einem guten Verhältnis?

      Für die Leistungen über Moderation und Vorbereitung sind rund 3000€ angefallen. Weiter sind Aufwendungen für Material, Verpflegung und Personalaufwand entstanden.

      Aufwand und Ergebnis stehen damit in einem angemessenen Verhältnis.

      Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?

      Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie, insbesondere auch im Hinblick auf die Rahmenbedingungen?

      Eine finanzielle Förderung für die Fortsetzung der Ergebnisrealisierung z. B. durch einen weiteren Flüchtlingsdialog ist wünschenswert.