Name der Stadt oder Gemeinde:
Lichtenstein -> www.gemeinde-Lichtenstein.de

Einwohnerzahl:
9.200

Landkreis:
Reutlingen

Regierungsbezirk:
Tübingen

Name und Adresse der Kontaktperson für den Kommunalen Flüchtlingsdialog:
Ines Mieth
Rathausplatz 17
72805 Lichtenstein

Telefon der Kontaktperson:
07129 - 69624

E-Mail der Kontaktperson:
Ines.Mieth@Gemeinde-Lichtenstein.de

Bitte beschreiben Sie kurz die Zielsetzung, das Format und die methodische Umsetzung des Flüchtlingsdialogs.

Durchführung am: 20.06.2017, von 14:00 – 17:30
Ziel: Gemeinsame Ideen, wie die Integrationsarbeit in Lichtenstein noch weiter verbessert werden kann

Format: dialogorientierter Ideenworkshop
Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen und Vorstellung aller Beteiligten, sowie Darstellung der Erwartungen jedes Einzelnen

Was war in Ihrer Kommune der konkrete Anlass für die Durchführung eines Flüchtlingsdialogs? Welche Ausgangssituation fanden Sie vor?

Verbesserung der Zusammenarbeit Gemeinde und AK Asyl und Aufgabenverteilung, Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema Asyl.
Vernetzung der Gemeinde und AK Asyl funktionierte nicht immer reibungslos.

Wer hat diese Aufgaben übernommen? Für welche Aufgaben haben Sie Beratungs- und Moderationsleistungen in Anspruch genommen?

Komplette Moderation und Anleitung zu den Gruppenarbeiten durch:
 

Dr. Thomas Pfohl -  Taten.Drang, 
69115 Heidelberg

und

Danijel Paric – Polis-Insitut,
70197 Stuttgart

Welche Themen wurden im Flüchtlingsdialog diskutiert und bearbeitet?

Wohnen, Freizeit, Vereine, Kultur, Schule und Ausbildung / Arbeit

    Bitte nennen Sie die Teilnehmergruppen und die Anzahl der Personen, die an dem Flüchtlingsdialog teilgenommen haben. 

    • Kirchen
    • AK Asyl
    • Flüchtlinge
    • Gemeindemitarbeiter
    • Vereine
    • Privatpersonen

    Wie zufrieden sind Sie mit dem Ablauf der Dialogveranstaltung(en)? (Format, Struktur, Moderation, Transparenz, fairer und respektvoller Umgang, Informationsmaterial etc.)

    Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen der Dialogveranstaltung(en)? (Diskussionsqualität, Erkenntnisse, Ergebnisse, anderer Mehrwert etc.) 

    • Eine sehr gelungene Veranstaltung, mit der super Resonanz bei allen Beteiligten
    • Anstöße zu anderen Denk- und Arbeitsweisen
    • Offene und tolerante Diskussion aller Beteiligten
    • Sehr gute Leistung und Moderation der Veranstaltung
    • Nachfassveranstaltung erwünscht

    Nennen Sie drei wichtige Ergebnisse bzw. konkrete Maßnahmen, die im Flüchtlingsdialog erarbeitet wurden.

    Wie schätzen Sie die Wirkung des Flüchtlingsdialogs ein: Werden die Ergebnisse des Flüchtlingsdialogs in Ihrer Kommune zu weiteren Handlungen bei Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft führen? Welche konkreten Schritte wurden dazu vereinbart?

    • Freistehenden Wohnraum nutzen
    • Kommunikation und Transparenz in der Öffentlichkeit
    • Einrichtung eines Bürgerkaffees unter Mithilfe und Mitarbeit von Flüchtlingen 
    • Für das Thema Flüchtlingsarbeit konnten neue Freiwillige gewonnen werden 
    • Wohnraum steht auch von Privatpersonen zur Verfügung
    • Der AK Asyl hat mit Hilfe von Flüchtlingen aktiv am Kinder- und Jugendaktionstag der Gemeinde teilgenommen

    Wie hoch schätzen Sie die in Ihrer Kommune entstandenen Kosten für Organisation und Durchführung der Flüchtlingsdialoge ein? (Beratungs- und Moderationskosten, Sachmittel etc.)

    Stehen Aufwand und Ergebnis in einem guten Verhältnis?

    Allgemein hielten sich die Kosten im Rahmen. Räume für die Veranstaltung wurden kostenlos zur Verfügung gestellt und die Verpflegung haben wir günstig erhalten.
    Die Hauptkosten fallen auf die Moderation der Veranstaltung.
    Der Aufwand und das Ergebnis stehen in einem guten Verhältnis.

    Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?

    Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie, insbesondere auch im Hinblick auf die Rahmenbedingungen?

    Längere Vorbereitungszeit, um Arbeitgeber anzusprechen und die Veranstaltung in der Bevölkerung bekannter zu machen.
    Keine Verbesserungsvorschläge.