Name der Stadt oder Gemeinde:
Waldachtal -> www.waldachtal.de

Einwohnerzahl:
5.850

Landkreis:
Freudenstadt

Regierungsbezirk:
Karlsruhe

Name und Adresse der Kontaktperson für den Kommunalen Flüchtlingsdialog:
Manuela Günthner
Theodor-Heuss-Straße 10
71278 Waldachtal

Telefon der Kontaktperson:
07443 - 9645-65

E-Mail der Kontaktperson:
integration@waldachtal.de

Bitte beschreiben Sie kurz die Zielsetzung, das Format und die methodische Umsetzung des Flüchtlingsdialogs.

Durchführung am: 22.04.2017 von 10 bis 15 Uhr

Um das Potential der Ehrenamtlichen, der Vereine und aller engagierten Bürger*Innen noch besser in die Integrationsarbeit zu integrieren, möchte die Gemeinde Waldachtal mit dem KFD eine kommunale Dialog-Plattform zur Verfügung stellen. Der Austausch zwischen den Beteiligten soll dazu dienen, um neue und passgenaue Ideen zu einer örtlichen Integrationsstrategie zu generieren und ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

Was war in Ihrer Kommune der konkrete Anlass für die Durchführung eines Flüchtlingsdialogs? Welche Ausgangssituation fanden Sie vor?

In unserer Gemeinde gibt es in einem ehemaligen Hotel eine große Gemeinschaftsunterkunft mit ca. 115 Personen. In weiteren Gebäuden sind weitere Personen untergebracht. Wir sehen als Gemeinde den Bedarf über die Situation zu sprechen. Nur so können bedarfsgerechte Planungen erstellt werden. 

Wer hat diese Aufgaben übernommen? Für welche Aufgaben haben Sie Beratungs- und Moderationsleistungen in Anspruch genommen?

Danijel Paric (Polis-Institut), Stuttgart
Dr. Thomas Pfohl (Taten.Drang), Heidelberg

(Moderation und professionelle Durchführung des kommunalen Flüchtlingsdialogs)

Welche Themen wurden im Flüchtlingsdialog diskutiert und bearbeitet?

Diskutiert wurde die Fragestellung, was Integration für die beteiligten Personen bedeutet und wie diese in Waldachtel gelingen kann.

    Bitte nennen Sie die Teilnehmergruppen und die Anzahl der Personen, die an dem Flüchtlingsdialog teilgenommen haben.

    Bürger und Bürgerinnen, Geflüchtete, Hauptamtliche, Vereinsvertreter und Vertreterinnen, Vertreter und Vertreterinnen von öffentlichen Unternehmen, Kirchen

    Wie zufrieden sind Sie mit dem Ablauf der Dialogveranstaltung(en)? (Format, Struktur, Moderation, Transparenz, fairer und respektvoller Umgang, Informationsmaterial etc.)

    Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen der Dialogveranstaltung(en)? (Diskussionsqualität, Erkenntnisse, Ergebnisse, anderer Mehrwert etc.)

    Es war ein sehr positiver Dialogprozess in dem Begegnung stattfinden konnte und gleichzeitig ein gezielter Austausch auf Augenhöhe stattfand.
    Über die Ergebnisse und den Verlauf gibt es eine Dokumentation, bitte wenden Sie sich dafür an die o. g. Ansprechpartnerin.

    Nennen Sie drei wichtige Ergebnisse bzw. konkrete Maßnahmen, die im Flüchtlingsdialog erarbeitet wurden.

    Wie schätzen Sie die Wirkung des Flüchtlingsdialogs ein: Werden die Ergebnisse des Flüchtlingsdialogs in Ihrer Kommune zu weiteren Handlungen bei Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft führen? Welche konkreten Schritte wurden dazu vereinbart?

    - Gruppe 1 (Begegnung): Sternwanderung mit Begegnungsnachmittag. Die Veranstaltung ist bereits in Planung und soll in Kooperation mit Vereinen und anderen Gruppierungen der Gemeinde umgesetzt werden.

    - Gruppe 2 (Weiterbildung): Die Gruppe hat diskutiert, dass der "Weg" der Integration immer wieder in Sackgassen führt. Arbeits-und Ausbildungsverbot aufgrund von Duldung, abgelehnte Verfahren, drohende Abschiebung, unklarer Status, unklare Zukunft…

    - Gruppe 3 (Zusammengehörigkeit): Diese Gruppe hat die Idee einer Vortragsreihe entwickelt, in der die verschiedenen Herkunftsländer vorgestellt werden. Wert wird auf eine neutrale Darstellung gelegt und ggf. sollen Länderexperten eingeladen werden.

    - Gruppe 4 (Hilfe): Hier war das Ergebnis der Diskussion eine öffentlich angebrachte Tafel, auf der Arbeitgeber der Gemeinde Jobangebote für Geflüchtete anbringen können.

    Wie hoch schätzen Sie die in Ihrer Kommune entstandenen Kosten für Organisation und Durchführung der Flüchtlingsdialoge ein? (Beratungs- und Moderationskosten, Sachmittel etc.)

    Stehen Aufwand und Ergebnis in einem guten Verhältnis?

    Für unsere Gemeinde war dieser Tag sehr positiv. Aufwand und Nutzen betrachten wir in einem ausgewogenen Verhältnis.

    Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?

    Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie, insbesondere auch im Hinblick auf die Rahmenbedingungen?

    Keine.