Name der Stadt oder Gemeinde:
Zimmern o.R. -> www.zimmern-or.de

Einwohnerzahl:
5987 (Stand 31.12.2015)

Landkreis:
Rottweil

Regierungsbezirk:
Freiburg

Name und Adresse der Kontaktperson für den Kommunalen Flüchtlingsdialog:
Elke Schmitt
Flüchtlings-u. Integrationsbeauftragte 
Rathausstr. 2
78658 Zimmern o.R.

Telefon der Kontaktperson:
0741 - 9291 32

E-Mail der Kontaktperson:
elke.schmitt@zimmern-or.de

Bitte beschreiben Sie kurz die Zielsetzung, das Format und die methodische Umsetzung des Flüchtlingsdialogs.

Durchführung am: Donnerstag, 18.05.2017 17:30-22:00 Uhr

Zielsetzung: Förderung Integration, Umsetzen von Ideen. 

Format und Umsetzung: dialogorientierter Ideenworkshop

Was war in Ihrer Kommune der konkrete Anlass für die Durchführung eines Flüchtlingsdialogs? Welche Ausgangssituation fanden Sie vor?

Die Integration gestaltet sich in Zimmern zufriedenstellend. Wir wollen aber mehr Bürger miteinbeziehen, die Gemeinschaft vergrößern, wir brauchen Kontakte zu Arbeit- und Wohnraumgebern. Viele Familien suchen Arbeit / Wohnraum.

Wer hat diese Aufgaben übernommen? Für welche Aufgaben haben Sie Beratungs- und Moderationsleistungen in Anspruch genommen?

Dr. Thomas Pfohl – Taten.Drang
Rohrbacher Str. 23
69115 Heideberg

und

Daniel Paric
Polis-Institut
Robert-Leicht-Str. 135
70569 Stuttgart

Welche Themen wurden im Flüchtlingsdialog diskutiert und bearbeitet?

  • Arbeit
  • Wohnraum
  • Freizeit, Kultur, Vereine

    Bitte nennen Sie die Teilnehmergruppen und die Anzahl der Personen, die an dem Flüchtlingsdialog teilgenommen haben.

    Gesamt ca. 60 Teilnehmer 

    • Ehrenamt
    • Flüchtlinge
    • Kreissozialamt
    • Jobcenter
    • Schulen
    • Arbeitgeber
    • Vermieter (potenz.)
    • Caritas
    • Diakonie

    Wie zufrieden sind Sie mit dem Ablauf der Dialogveranstaltung(en)? (Format, Struktur, Moderation, Transparenz, fairer und respektvoller Umgang, Informationsmaterial etc.)

    Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen der Dialogveranstaltung(en)? (Diskussionsqualität, Erkenntnisse, Ergebnisse, anderer Mehrwert etc.) 

    • Format: gut
    • Struktur: überschaubar
    • Moderation: ehrgeizig, erfolgsorientiertes Team
    • Transparenz: gut
    • Fairer + respektvoller Umgang: Ja!
    • Ergebnispräsentation: nachvollziehbar
    • Diskussionsqualität: sehr gut
    • Erkenntnisse: sehr zufrieden, jetzt muss umgesetzt werden.
    • Ergebnisse: Kontakte sind geknüpft, das ist wichtig!

    Nennen Sie drei wichtige Ergebnisse bzw. konkrete Maßnahmen, die im Flüchtlingsdialog erarbeitet wurden.

    Wie schätzen Sie die Wirkung des Flüchtlingsdialogs ein: Werden die Ergebnisse des Flüchtlingsdialogs in Ihrer Kommune zu weiteren Handlungen bei Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft führen? Welche konkreten Schritte wurden dazu vereinbart?

    Das A und O war der Erstkontakt zu Vertretern aus Arbeit, Wohnraum und Verein. Es konnte ein Netzwerk mit Verbindungs-/ Koordinierungsstelle Gemeindeverwaltung (→ Flüchtlingsbeauftragte) initiiert werden. Außerdem wurden bereits verschiedene Praktika vermittelt und Vorstellungsgespräche vereinbart. Maßgeblich ist jetzt die weitere Aktivität der Kommune du Motivation der Ehrenamtlichen.

    Wie hoch schätzen Sie die in Ihrer Kommune entstandenen Kosten für Organisation und Durchführung der Flüchtlingsdialoge ein? (Beratungs- und Moderationskosten, Sachmittel etc.)

    Stehen Aufwand und Ergebnis in einem guten Verhältnis?

    Beratungs- und Moderationskosten: 3000,-€ 

    • Sachmittel
    • Verpflegung
    • Personalkosten

    Aufwand und Ergebnis stehen dahingehend in gutem Verhältnis, als Erfolge nachweisbar (z.B. Praktika)

    Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?

    Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie, insbesondere auch im Hinblick auf die Rahmenbedingungen? 

    • Vorbereitungszeit zu knapp (separater spez. Tag der Veranstaltung)
    • eventuell kleinere Runde
    • anderes Format